À propos

«Les hommes dans l’éducation non formelle des enfants – Männer an der ausserschoulescher Kannerbetreiung – Männer in der non-formalen Bildung von Kindern in Luxemburg»

Hintergrund

Im nationalen Bildungsrahmenplan zur sog. non-formalen Bildung im Kindes- und Jugendalter (Cadre de référence national sur l’éducation non formelle des enfants et des jeunes) heisst es: «Die Vielfalt einer pluralistischen Gesellschaft spiegelt sich in Bildungseinrichtungen wider». Diese Vielfalt lässt sich bei den Zielgruppen, d.h. den Kindern und Jugendlichen durchaus beobachten, kaum jedoch beim erzieherischen Personal.

Hier prägen überwiegend - mit Blick auf die Geschlechterverteilung - die weiblichen Fachkräfte die alltägliche Praxis. Während die Verteilung des männlichen und weiblichen Personals in den Schulen bekannt ist - so arbeiteten im Schuljahr 2015-2016 im Cycle 1 (Précoce und Spillschoul) 1449 Frauen und 61 Männer - existieren für den ausserschulischen Erziehungs- bzw. Bildungsbereich der 0-12jährigen Kinder in Luxemburg keine vergleichbaren Informationen.

Vor dem Hintergrund der 3. Internationalen Männerkonferenz, die im Oktober 2016 in Luxemburg stattfand und mit dem Titel «Who cares? Who shares? - Caring Masculinities» überschrieben war, entschied sich das Ministerium für Chancengleichheit Ende 2017 das Thema erneut aufzugreifen.

In einem ersten Schritt wurde die Koordinationsstelle «Männer in Kitas» aus Berlin und infoMann - actTogether asbl beauftragt den Fokus auf die «Männer an der ausserschoulescher Kannerbetreiung» zu richten. Ziel dieses Programms ist es, den Männeranteil in den Einrichtungen Crèche und Maison Relais mittel- bis langfristig zu erhöhen.

Um diesem Ziel näher zu kommen, wurden in den zurückliegenden Monaten Daten recherchiert, eine Arbeitsgruppe mit Akteuren aus Politik, Ausbildung und Praxis ins Leben gerufen sowie ein Fragebogen an die Einrichtungen der non-formalen Bildung verschickt.

Zielsetzungen

Bestandsaufnahme

In der ersten Programmphase soll die Situation von männlichen (und weiblichen) Fachkräften im Arbeitsfeld der non-formalen Bildung näher beleuchtet werden. Dabei geht es um die Recherche, Auswertung - ggf. auch eigene Erhebung - und Dokumentation relevanter statistischer Daten hinsichtlich des Geschlechts und der Verteilung, Qualifikation/Ausbildungshintergrund, Alter sowie Beschäftigungssituation der Fachkräfte. Außerdem sollen Einzel- bzw. Gruppeninterviews mit Träger-Verantwortlichen, Einrichtungs-Leiter/innen und weiteren relevanten «Schlüsselpersonen» durchgeführt werden.

Programmbegleitende Arbeitsgruppe

Zur fachlichen Begleitung des Programms wird eine Arbeitsgruppe von Fachleuten eingesetzt. In der Arbeitsgruppe werden die Erkenntnisse der Bestandsaufnahme diskutiert und Empfehlungen für die Gewinnung bzw. Förderung von männlichen Fachkräften formuliert. Diese Ergebnisse sollen im Juni 2018 im Rahmen einer Fachkonferenz vorgestellt werden, die wiederum als Startschuss einer Kampagnen-. Modell- und Pilotprojektphase gelten soll. Weitere Aufgaben der Arbeitsgruppe werden sein: Die Vernetzung relevanter Akteure aus Politik und Praxis sowie die Entwicklung von Strategien zur Erweiterung traditioneller Rollenbilder im Feld der ausserschulischen Betreuung von Kindern.

Kontakt

Kontakt und Informationen

Alexander Kries - infoMann - actTogether asbl

www.infomann.lu

+352 27 49 65 23

alexander.kries@infomann.lu

 
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